Die günstigen landschaftlichen und bioklimatischen Gegebenheiten der Insel Gran Canaria haben ihr den Beinamen "Miniaturkontinent" eingebracht. Sie ist ein wahres Paradies für Naturliebhaber, insbesondere aber für die Freunde des Wanderns. Es gibt keinen besseren Weg, die Naturschätze und die Geschichte der Insel kennenzulernen. Die Insel setzt sich aus 32 Naturschutzgebieten zusammen und ist von einem dichten Netz von Wanderwegen überzogen |
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Die Insel hat eine beinahe runde Form und die höchsten Erhebungen liegen genau im Zentrum. Hieraus ergibt sich das typische, konische Relief der Insel, das von tiefen Schluchten durchzogen ist, die in Fächerform von den Gipfeln zum Meer verlaufen. Weiterhin findet man Formationen, die durch Erosion oder Vulkanismus entstanden sind, wie zum Beispiel Senken und Krater. Die geomorphologischen Unterschiede zwischen dem sanften Relief des Nordostens und dem zerklüfteten Relief des Südwestens sind beachtlich. |
Das milde Klima der Insel ist weltweit bekannt, jedoch unterscheidet man grob, je nach Himmelsrichtung und Höhenlage, drei bioklimatische Bereiche: der Nordosten, der auch "Feuchte Insel" genannt wird, der Südwesten, der den Beinamen "Trockene Insel" trägt und die Bereiche, die über 1500 m liegen und ganz einfach als "die Gipfel" bezeichnet werden. Eine genauere Kenntnis des Reliefs und der Mikroklimate von Gran Canaria ist wichtig bei der Auswahl der jeweiligen Routen, des Schuhwerks, der Kleidung, der Verpflegung, etc. |